Unsere Kirche braucht ein neues Kleid

Unsere kleine Kirche auf Landschaftspolder ist 1768 erbaut worden und hat schon bessere Tage gesehen. Die Folgen der Feuchtigkeit in den Wänden sind nicht zu übersehen. Der Putz blättert, große Risse ziehen sich durch die Kirche. Die Installationen müssen auch erneuert werden, usw.

Über Unterstützung bei diesem großen Vorhaben würden wir uns sehr freuen.

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Geldsegen für Polderkirche

Große Freude auf dem Polder: G. Connemann (Mitte) konnte dem Kirchenrat und Pastor Michael Groothues (rechts) jetzt mitteilen, dass die Sanierung der reformierten Kirche mit 160.000 Euro vom Bund gefördert wird. Foto: Büro Connemann

Reformierte Gemeinde in Landschaftspolder erhält Förderung von 160.000 Euro

Die reformierte Gemeinde in Landschaftspolder erhält eine Förderung in Höhe von 160.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes. Das teilte die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann aus Hesel heute mit. Mit dem Geld soll der historische Charakter wieder hergestellt und die Nutzbarkeit erweitert werden.

Die Kirche in Landschaftspolder wurde 1768 gebaut. Der Zahn der Zeit hat am Gebäude genagt. Der Putz blättert, Risse durchziehen die Wände, Holzteile sind morsch. Die Originalteile sind nicht mehr zu erkennen. Die ursprüngliche Farbigkeit ist verloren. Wie berichtet, ist eine Sanierung daher überfällig. Aber die Kosten belaufen sich auf fast 370.000 Euro - zu viel für die knapp 50 Mitglieder der Kirchengemeinde.

Aus diesem Grund hatte sich die Kirchenratsvorsitzende Evi Neelen an Gitta Connemann gewandt. Die Christdemokratin führte daraufhin unterschiedliche Fördergeber zusammen und warb um Unterstützung beim Bund. Denn dieser stellt für die Sanierung national bedeutsamer Denkmäler Mittel aus dem Kulturhaushalt zur Verfügung.

Jetzt steht fest: Der Einsatz hat sich gelohnt. Der Bund steuert für die Sanierung 160.000 Euro aus seinem Denkmalschutz-Sonderprogramm bei. Connemann freut sich: »Das Programm ist für Landschaftspolder wie gemacht. Die Polderkirche hat eine große historische Bedeutung. Und sie ist der zentrale Anlaufpunkt. Wir investieren also nicht nur in Steine, sondern in das Gemeindeleben.«

Im Namen des Kirchenrates dankte Evi Neelen der CDU-Bundestagsabgeordneten und allen Beteiligten für ihre Hilfe. Jetzt blickt sie positiv in die Zukunft: »Noch vor ein paar Monaten wussten wir nicht, wie es weitergeht. Wir sind dankbar und überglücklich, dass es klappt. Unsere Kirche hat nicht nur eine Vergangenheit. Jetzt hat sie auch eine Zukunft.«

Quelle: Rheiderland-Zeitung vom 9.5.2019

Damit wird dieses Projekt doppelt wertvoll

Als Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages betreut P. Lips für die CDU/CDU-Fraktion den Kultur-Etat. Auf Einladung von G. Connemann besichtigte die Abgeordnete aus dem Kreis Offenbach jetzt die Kirche In Landschaftspolder. Foto: CDU

Entscheidung über Fördermittel für reformierte Kirche in Landschaftspolder soll im Mai fallen

Im Haushaltsausschuss des Bundestages betreut die Abgeordnete Patri­cia Lips für die CDU/CSU-Fraktion den Kultur-Etat. Sie machte sich nun vor Ort ein Bild. Über 250 Jahre ist die Polderkirche schon alt. Wie ein Fels steht sie mitten in der Landschaft. Doch Wind und Regen haben dem historischen Gebäude in Landschaftspolder zugesetzt. Der Putz bröckelt, die Wände sind mit Rissen durchzogen, viele Holzelemente sind instabil.

Gut 365.000 Euro soll die Renovierung des evangelisch-reformierten Gottes­hauses kosten. Neben den Reparaturen muss die alte Farbigkeit des Kirchenschiffs wieder hergestellt werden. Das barocke Gestühl muss aufgearbeitet und die Kanzel mit wackligem Geländer und Schalldeckel saniert werden. »Wir dachten, mit ein bisschen Farbe und Spachtel wäre es getan. Weit gefehlt. Das war schon ein ganz schön großer Berg für uns«, erinnert sich die Kirchenratsvorsitzende Evi Neelen.

Denn die Kirchengemeinde hat nur 50 Mitglieder. Seit dem vergangenen Jahr begleitet daher die Bundestags­abgeordnete Gitta Connemann (CDU) aus Hesel Evi Neelen und ihren Vorstand. Connemann führte wiederholt Vertreter unterschiedlicher Behörden und den Kirchenrat an einem Runden Tisch zusammen. Gemeinsam wurde ein Sanierungs- und Finanzierungskonzept erarbeitet. Angedacht ist dort auch eine Förderung durch den Bund. Es wurde ein Antrag auf Mittel aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm in Höhe von gut 163.000 Euro gestellt.

Für diesen wirbt derzeit Connemann bei Bundesregierung und im Haushaltsausschuss des Bundestages. »Aber nichts ersetzt das Bild vor Ort«, weiß die Christdemokratin. Deshalb lud sie jetzt ihre Parlamentskollegin Patricia Lips aus Rödermark (Kreis Offenbach) ins Rheiderland ein. Denn Lips ist Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. Dort betreut sie für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion unter anderen den Etat für Kunst, Kultur und Medien. In diesem Jahr werden sich zirka 250 Projekte über eine Förderung freuen können. Wenn es nach Connemann und Neelen geht, sollte dazu auch Landschaftspolder zählen.

Lips zeigte sich beeindruckt vom Tatendrang der Ehrenamtlichen vor Ort: »Hier geht es um nicht nur um ein historisches Gebäude. Es geht um eine starke Gemeinschaft. Damit wird dieses Projekt doppelt wertvoll.« Ob die Förderung wirklich ins Rheiderland fließen wird, entscheidet sich noch im Mai.

Über die Chancen wollten die beiden Christdemokratinnen noch nichts sagen. »Wir versprechen nichts. Aber wir kümmern uns. Denn ohne die Mitglieder der Kirchengemeinde wäre in Landschaftspolder kein Staat zu machen«, sagte Connemann. Sofern der Bund den Zuschlag geben sollte, könnte 2020 mit der Sanierung begonnen werden.

Quelle: Rheiderlandzeitung vom 4.5.2019

Plan für Erhalt der Polderkirche

04.11.2018

"Wir haben einen Fahrplan, der Kirchenrat will ihn mitgehen"
Das verkündete jetzt die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann. Sie hatte Kirchenratsmitglieder der reformierten Gemeinde Landschaftpolder, der Landeskirche, Architekten und, um die Möglichkeiten der Sanierung der historischen Kirche auszuloten. Die Christdemokratin teilte danach zufrieden mit: "Wir werden drei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Nicht nur der Denkmalcharakter der Kirche soll zurückgeführt werden, wir investieren hier auch in Sicherheit und Zukunft."
Die Kirche auf Landschaftspolder ist bereits über 250 Jahre alt. Das historische Gebäude wurde 1768 erbaut, hat jedoch schon bessere Tage gesehen. Die Folgen der Feuchtigkeit in den Wänden sind nicht zu übersehen. Der Putz blättert, grosse Risse ziehen sich durch die Kirche. Aus diesem Grund hatte sich die Kirchenratsvorsitzende Evi Neelen an Connemann gewandt.
Im November 2018 trafen sich Vertreter der Kirchengemeinde erstmals mit der Christdemokratin, Ratsmitgliedern, Traute Schilling von der Evangelisch-reformierten Kirche, dem Architekten Ejnar Tonndorf und Niels Juister vom Landesamt für Denkmalpflege in Landschaftpolder. Neelen ahnte damals noch nicht, dass das Projekt deutlich aufwendiger würde als ursprünglich geplant.
Gitta Connemann macht deutlich, dass die Kirche in diesem Zustand aktuell nicht förderfähig sei. Dafür müsste sie als national bedeutsames Denkmal anerkannt werden. Für alle Beteiligten war jedoch schnell klar: in dieser Kirche steckt Substanz. Während Connemann Rücksprache mit ihren Haushältern in Berlin hielt und Fördermöglichkeiten des Bundes auslotete, führten Tonndorf und Juister Untersuchungen durch, um zwei Fragen zu klären: Was muss getan werden, um dem Bauwerk sein spätbarockes Erscheinungsbild zurückzugeben und es zukunftsfähig zu machen? Und was wird das kosten?
In Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege leisteten Ejnar Tonndorf und sein Team die Vorarbeit. Es erfolgten Untersuchungen von alten Farbfassungen bis hin zur Statik des Gebäudes. Das Ergebnis war für die kleine Kirchengemeinde ein Schock: Die nötigen Ausbesserungen reichen von der Ausmauerung der Außenwände über Risse im Putz bis hin zu morschen Teilen in der hölzernen Muldendecke. Um den Denkmalcharakter zu unterstreichen, muss die alte Farbigkeit hergestellt werden. Hinzu kommen die veraltete Elektrik, die Aufarbeitung des barocken Gestühls und die Sanierung der Kanzel mit wackeligem Geländer und Schalldeckel.
Neben den bautechnischen Arbeiten stellte der Architekt ein Konzept vor, mit dem  die Kirche auch kulturell nutzbar gemacht werden könnte, zum Beispiel für Konzerte. Hierzu würden Toiletten und eine kleine Teeküche benötigt. Die Gesamtkosten summieren sich nach ersten Schätzungen auf fast 370.000 Euro. Connemann macht deutlich: "Kleine Kirchengemeinden wie in Landschaftspolder können diese Summen gar nicht stemmen. Ich hoffe, wir können helfen, dieses historische Denkmal für die Nachwelt zu erhalten."
Die Mitglieder des Kirchenrates bekräftigten, diesen langen Weg mitgehen zu wollen. Obwohl die Kirchengemeinde zur Zeit nur 50 Mitglieder zählt, konnte sie bereits über über 20.000 Euro sammeln. Zusammen arbeiteten Connemann, Juister und Karsten Deyerling vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems Finanzierungs- und Förderkonzepte aus. Während Connemann versprach, sich weiter für eine Förderung aus dem Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes stark zu machen, wird sich Deyerling um eine Förderung aus der Stiftung Kulturerbe und gegebenenfalls des Dorfentwicklungsprogramms bemühen. Juister prüft die Vereinbarkeit mit dem Denkmalschutz. Traute Schilling, Leiterin der Bauabteilung im Landeskirchenamt, sagte zu, dass auch die Landeskirche bereit ist, Lücken zu schließen. Ob sich die Gemeinde Bunde beteiligen würde, steht noch nicht fest.
Das machte den Kirchenratsmitgliedern Annegret Steenblock, Stefan Verch, Fokko der Boer und Pastor Groothues Mut. Gemeinsam mit den Architekten werden die Anträge für die Förderungen vorbereitet. Dabei sitzt Ihnen die Zeit im Nacken, denn bis März müssten die ersten Anträge auf den Weg gebracht sein.
Auf den Kirchenrat wartet damit viel Arbeit, doch die schlaflosen Nächte sind vorbei. Evi Neelen dankte Connemann und allen Beteiligten für ihre Hilfe und blickt positiv in die Zukunft: "Die Kirche ist nicht nur unser Raum für Gottesdienste. Sie ist Anlaufpunkt und Mitte unseres Ortes. Dass sie jetzt so im Fokus steht, ist ein Geschenk." Mit einem Lächeln fügte sie hinzu: "Wenn das hier klappt, dann ziehen wir ein richtig großes Fest auf."

Runder Tisch

10.01.2018

Zu einem "Runden Tisch " trafen sich am 10. Januar 2018 auf Einladung von Gitta Connemann, Bundesbeauftragte für Denkmalschutz,
der Architekt  Ejnar Tonndorf, Traute Schilling, Architektin der Landeskirche,
Niels Juister vom Landesamt für Denkmalspflege,
Karsten Deyerling,Amt für regionale Landesentwicklung Weser- Ems,
Annemarie Tuitjer, Ratsmitglied, und der Kirchenrat Landschaftspolder.

Anlass war die Sanierung der historischen Kirche Landschaftspolder.